Ich führte mit einem Forumsteilnehmenr einen kurzen Dialog, weil sein Pseudo hier in einer Fremdsprache eine unangenehme Assoziation hervorrufen würde.
Dazu fiel mir ein, dass es auch bei Autobezeichnungen immer wieder vorkam, dass ein Modellname in einer Fremdsprache eine negative Bedeutung hatte. Ich habe dazu die KI befragt und finde das Ergebnis ganz interessant:
---------------------------------------------------------------------------
Mitsubishi Pajero
Der Name leitet sich von der südamerikanischen Pampaskatze (Leopardus pajeros bzw. Felis pajero) ab. Der Gedanke dahinter war, dem Geländewagen die Eigenschaften dieser Wildkatze – Wendigkeit, Wildheit und Anpassungsfähigkeit in unwegsamem Gelände – zu verleihen.
Die Idee und der Hintergrund
- Vorbild: Die kleine Raubkatze aus den Anden und dem Grasland Südamerikas galt als geschmeidig, stark und robust.
- Marketing: Mitsubishi wollte diese positiven Assoziationen von Wildnis und Kraft auf den neuen Allradler übertragen.
Das sprachliche Problem
- Der Fauxpas: Die Planer hatten übersehen, dass das Wort pajero in der spanischen Umgangssprache eine vulgäre Bedeutung hat und als Schimpfwort (für „Wichser“) genutzt wird.
Die Folge: In vielen spanischsprachigen Ländern sowie in Nordamerika musste das Auto deshalb unter dem Namen Mitsubishi Montero (bzw. im Vereinigten Königreich als Shogun) verkauft werden.
---------------------------------------------------------------------------
Hier sind einige der bekanntesten und skurrilsten Namenspannen der Automobilgeschichte, bei denen die Übersetzung im Zielland gründlich schiefging:
1. Toyota MR2
- Das Problem: Im Französischen wird die Buchstaben- und Zahlenkombination „M-R-2“ wie „merde“ ausgesprochen.
- Die Bedeutung: Das bedeutet übersetzt „Scheiße“.
- Die Lösung: Toyota reagierte schnell und verkaufte den Sportwagen in Frankreich einfach nur unter dem Namen Toyota MR.
---------------------------------------------------------------------------
2. Chevrolet Nova
- Das Problem: Im spanischsprachigen Raum lässt sich der Name phonetisch in zwei Wörter trennen: „no va“.
- Die Bedeutung: Das bedeutet übersetzt „geht nicht“ oder „fährt nicht“ – denkbar schlecht für ein Auto.
- Die Wahrheit: Das Gerücht, das Auto hätte sich dort deshalb nie verkauft, ist zwar ein Mythos. Dennoch gilt der Name bis heute als klassisches Lehrstück für schlechtes internationales Marketing.
---------------------------------------------------------------------------
3. Audi e-tron
- Das Problem: Auch Audi stolperte über die französische Sprache.
- Die Bedeutung: Das Wort „étron“ bedeutet im Französischen „Kotbrocken“ oder „Haufen“.
Die Lösung: Audi behielt den Namen dennoch weltweit bei und setzt darauf, dass die Kunden den Begriff rein mit Elektromobilität assoziieren.
---------------------------------------------------------------------------
4. Honda Fitta (später Jazz)
- Das Problem: Honda wollte einen neuen Kleinwagen im Jahr 2001 in Europa als „Fitta“ auf den Markt bringen.
- Die Bedeutung: In den skandinavischen Ländern (Schweden, Norwegen) ist „fitta“ ein sehr derbes, vulgäres Schimpfwort für das weibliche Genital. Ein Slogan wie „Der neue Fitta – klein von außen, aber groß von innen“ wäre ein Desaster geworden.
- Die Lösung: Das Auto wurde in Europa kurzerhand in Honda Jazz umbenannt (in den USA und Asien heißt er Fit).
---------------------------------------------------------------------------
5. Mazda Laputa
- Das Problem: Der Name des kleinen Kei-Cars stammt eigentlich aus dem Buch Gullivers Reisen (die fliegende Insel Laputa).
- Die Bedeutung: Im Spanischen bedeutet „la puta“ übersetzt „die Hure“.
- Die Folge: Das Auto wurde in spanischsprachigen Ländern verständlicherweise nicht unter diesem Namen angeboten.